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36. Runder Tisch: Anmeldung & Programm | Aus dem Netzwerk
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen einer gemeinwohlorientierten Liegenschaftspolitik in Berlin,
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trotz explodierender Baukosten und der Bedeutung von grauer Energie knabbern die Abrissbagger weiter am Stahlbeton älterer, aber intakter Bauten in guten Lagen. Gleichzeitig werden für Neubauten noch immer der Verlust unversiegelter Böden und alter Bäume in Kauf genommen, während andernorts mühsam Straßenraum entsiegelt wird, um der Starkregen-angepassten „Schwammstadt“ einen Schritt näher zu kommen. Wie sollten wir bauen, nicht bauen, umbauen?
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Diese Themen werden oft kontrovers und separat diskutiert, doch wir möchten den Versuch wagen, uns diesen sozial-ökologisch-wirtschaftlichen Zielkonflikten an den nächsten beiden Runden Tischen auszusetzen. Dabei wird die Rolle von Liegenschafts- bzw. Bodenpolitik und dem Eigentum an Flächen beleuchtet und wie über planerische Instrumente eine sinnvolle Steuerungswirkung erzielt werden kann.
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Wir freuen uns auf den Austausch!
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Clemens Weise und Dariya Kryshen
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für die Koordinierungsstelle Runder Tisch Liegenschaftspolitik
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Illustration: Daniela Brahm
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36. und 37. Runder Tisch Liegenschaftspolitik:
Bauen, nicht bauen, umbauen – Mit Bodenpolitik sinnvoll steuern
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Berlin braucht ein größeres Wohnungsangebot – und das soll aktuell vor allem durch Neubau („bauen, bauen, bauen“) geschaffen werden. Hier ergeben sich zwangsläufig Zielkonflikte mit Umwelt- und Klimabelangen: durch die verursachten COâ‚‚-Emissionen, aber vor allem auch, wenn vorhandene Grünflächen mit ihren ökologischen und stadtklimatischen Qualitäten versiegelt werden. Um diese Herausforderung zu bewältigen, kommen Bodenpolitik und Flächenmanagement eine Schlüsselrolle zu.
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36. Runder Tisch
Teil 1: Abriss und Neubau vs. Bestandserhalt
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🗓️ 15.09.2023, 10–13 Uhr
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📍 Abgeordnetenhaus Berlin // Online-Stream
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Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten im Abgeordnetenhaus bitten wir um Anmeldung bis Freitag (8.09.), 12:00 Uhr. Den Link zur Online-Teilnahme erhalten Sie nächste Woche.
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Bauliche Dichte kann ökologisch vorteilhaft sein (Stichwort 15-Minuten-Stadt). In guten Lagen werden jedoch zunehmend bezahlbare Wohnungen abgerissen, um sie durch mehr (und teure) Neubauwohnungen zu ersetzen. Den Bezirken fehlen die rechtlichen Instrumente, um solchen Projekten die Genehmigung zu versagen. Doch auch öffentliche Gebäude werden teilweise abgerissen, um das Grundstück anschließend für einen „Ersatzbau“ zu nutzen. Gegen diese ökologisch und sozial fragwürdigen Tendenzen wird von verschiedenen Initiativen ein Abrissmoratorium gefordert.
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Programm
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Stand: 5. September, bitte Änderungen vorbehalten.
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Moderation: Johanna Sonnenburg und Andreas Krüger
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09:30 – Einlass Abgeordnetenhaus / Zoom-Konferenz Bitte planen Sie bei Präsenz-Teilnahme etwas Zeit für die Security-Kontrolle am Eingang des Abgeordnetenhauses ein.
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10:00 – Begrüßung und Formelles
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Bericht Beirat Konzeptverfahren
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Abrissmoratorium und Bauwende Vortrag Dr. Alexander Stumm, Architekturhistoriker und Journalist
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2-Minuten-Statements der Fraktionen: Christian Goiny (CDU) Mathias Schulz (SPD) – angefragt Katalin Gennburg (Die Linke) – angefragt Katrin Schmidberger (Die Grünen)
11:00 – Liegenschaftsfall An der Urania 4–10 Input von Florine Schüschke (Kollektiv ufo ufo) (per Video)
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11:30 – Diskussion und Synthese Moderierte Diskussion; u.a. mit: Birgit Möhring (Berliner Immobilien Management GmbH) Franziska Schulte (Berliner Mieterverein e.V.) Theresa Keilhacker (Präsidentin Architektenkammer Berlin)
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Illustration: Daniela Brahm
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37. Runder Tisch
Teil 2: Wenn bauen, dann wo und wie?
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🗓️ 13.10.2023, 10–13 Uhr
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📍 Abgeordnetenhaus Berlin // Online-Stream
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Bei manch einem kommerziellen Bauvorhaben werden ökologisch wertvolle Flächen in Anspruch genommen und damit die nicht erneuerbare Ressource Boden zerstört – während anderswo genügend bereits versiegelte Flächen genutzt werden könnten. Hier regt sich nicht selten Protest lokaler Initiativen. Doch auch gemeinwohlorientierte Wohnungsbau- und Nachverdichtungsvorhaben sind nicht konfliktfrei, zudem haben zukünftige Bewohner:innen hier selten eine direkte Stimme. Wir fragen daher: Welche Flächennutzungen haben wann Vorrang? Unter welchen Bedingungen sollte wo, von wem gebaut werden?
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Das detaillierte Programm folgt bald im Newsletter und auf der Website: stadtneudenken.net.
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Gemeinwohlorientiert und klimafähig im Bestand: Wie kommen wir voran?
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🗓️ Mittwoch, 13. September 2023, 19–21 Uhr
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📍StadtWERKSTATT, Obentrautstr. 19-21, 10961 Berlin
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Wie finden Teilhabe und Gemeinwohl bei klimagerechtem Wohnen und Sanierung Platz?
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Kurzvorträge von Lisa Vollmer und Forum Kreuzberg Wohngenossenschaft eG, anschließend Werkstätten
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Aufruf zur Angebotsabgabe: verschiedene Fachartikel & Gutachten für das Initiativenforum Stadtpolitik
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Stellenangebote bbk Berlin
Bewerbung bis zum 25. September
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Bewerbung bis zum 15. September
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Save the date: EXPERIMENTDAYS_relaunch
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🗓️ Samstag, 11. November 2023
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📍 Kiezraum im Modellprojekt Rathausblock, Berlin-Kreuzberg
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Das Hauptevent der auferstandenen EXPERIMENTDAYS, der WOHN-WENDE-RAUM, wird am Samstag, 11. November 2023, im Kiezraum im Modellprojekt Rathausblock, Berlin-Kreuzberg, stattfinden. Im Rahmen dieser Vernetzungsveranstaltung werden verschiedenste sozial und ökologisch orientierte Netzwerke, Organisationen, Banken und Stiftungen sowie (Wohn)Projekte aus Berlin und Umgebung über die Vielfalt ihrer Initiativen berichten. Um mitzumachen sowie für weitere Infos siehe:
https://experimentdays.de
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RUNDER TISCH LIEGENSCHAFTSPOLITIK initiiert und veranstaltet von der
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Initiative StadtNeudenken Siemensstraße 14 10551 Berlin kontakt@stadtneudenken.net stadtneudenken.net
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